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Amsterdam, Niederlande 2011 |
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Reisebericht 15. Oktober Und ab ging's nach Amsterdam. Tina und ich flogen von Frankfurt für einen Kurz-Urlaub in die niederländische Metropole und natürlich weil ich dort den TSC Marathon laufen wollte. Der Flug war easy und wir landeten pünktlich was mir sehr passte, da wir noch meine Statunterlagen im Olympischen Stadion abholen mussten. Wir nahmen den Zug, die Metro und die Stadtbahn und kamen uns schon fast heimilig vor. Wir trafen am Hotel ein und sahen Lino - the Beermachine - und Erik. Er war 9 Stunden lang von Dänemark nach Amsterdam gefahren, da er keine gescheite Flüge bekommen konnte - WOW. Wir tranken ein Bier im Sonnenschein und warteten bis Sam & Jen (eine Party ohne die beiden ist einfach keine Party) ankamen. Wir wollten heute Abend keinen Stress und so blieben wir in der Nachbarschaft und aßen Pizza und Pasta beim dortigen Italiener, was echt lecker war - die guten Kohlenhydrate, ja ja. Wir waren in Top-Stimmung bis Tina verkündete, dass alle recht früh aufstehen müssten, um den Marathon anzuschauen, denn wir wollten ja niemanden verlieren. "WAS! Wir sind doch im Urlaub!" Denkste... Im Hotel tranken wir noch ein Paar Biers und gingen fast nüchtern ins Bett. Na ja, Sam & Jen, Tina und ich jedenfalls. Erik war in unglaublicher Stimmung und Lino war, ist und bleibt Lino - genauso haben wir ihn auch gerne! 16. Oktober Der Tag des Rennens - TCS Marathon Abends gingen wir in die Stadt und aßen zum aller Erstenmal beim Indonesier - es war gut aber nichts Spektakuläres. Indisches Essen ist bei Weitem geschmackvoller und -intensiver. Anschließend ging wir in ein Irish Pub, welches laut Internet Heavy Metal spielen sollte. "What, heavy metal?" Jen überedete den armen jungen Barkeeper und so lief zumindest Hard Rock und doch ein wenig Metal den ganzen Abend. Die anderen Gäste wippten fleißig mit und der Barkeeper auch - also, alles top! Wir waren in Hochstimmung und heute Abend machte Jen einen "Erik"... ;) Zurück im Hotel beendeten wir einen großartigen Abend - jeder war sichtlich glücklich! Unsere Gruppe war dieses Mal sehr klein aber es war trotzdem sehr geil! 17. Oktober Leider mussten uns Sam & Jen am nächsten Morgen schon verlassen - wir waren traurig, aber nicht sonderlich ;) , denn wir wussten, dass wir sie schon in 2 Wochen auf der MANOWAR Tour in England sehen würden. Wir restlichen Vier gingen per Stadtbahn in die Stadt und unternahmen eine Grachtentour. Tina wollte länger - ich aber nur eine Stunde - letztendlich waren wir alle zufrieden als sie vorüber war, denn hey - eine Gracht ist eine Gracht und bleibt auch ewig eine Gracht... Wir gingen in die Stadtmitte und gingen einfach umher. Wir wollten einen Eindruck von Amsterdam bekommen. Im Rotlichtviertel saßen unglaublich wüste fette Frauen in den Fenstern und warteten - ich vermute sie warten immer noch! Apropos Eindruck - Haschisch und Grass konnte man immer und überall aus den unzähligen Coffee shops riechen - es war echt widerlich und störte mich zusehends. Klar, dort ist es legal - aber muss man sein Hirn schon mittags um 12 wegpusten... Wir gingen stattdessen in ein ausgesprochen-schönes Pub und verköstigten uns mit Burger und Bier! Die Biere waren lecker und mir unbekannt. Als ich die Rechnung erhielt wusste ich dann warum auf der Karte lediglich stand - Bier ab 2,95 Euro. Das Eine, welches ich trank, kostete sage und schreibe 8,10 Euro - ach du Kacke - neuer Rekord! Anschließend weiter getourt bis wir einen kleinen Vergnügungspark mitten in der Stadt fanden - es war am Dam. Wir entschlossen uns mit dem Riesenrad zu fahren um einen wunderschönen Blick über die Stadt genießen zu können. Danach mega-leckeren Gouda eingekauft und schwups war es auch schon weit nach 4. ;) Wir fanden einen Pub, wo es Murphy's gab und hatten echten Spaß dort - trinkender und redender Weise. Ich fragte die Barkeeperin wo denn die Toiletten wären und sie sagte: "Einfach die Treppen herunter." Shit - so einfach war das nach meinem Marathon gestern ganz und gar nicht! Sie sagte dann noch, dass es sehr viele gute Massage Lokalitäten in der Stadt geben würde. Tina schaute sie daraufhin sehr intensiv und mit einem gewissen bösen Blick an, worauf die arme Barkeeperin schnell hinzufügte: "Auch ohne Happay End!". Haben wir gelacht! Als wir das Pub verließen hatten wir wieder Hunger. Und, ein Stück Pizza vielleicht? - Nee, nicht hier - hier auch nicht - vielleicht doch wo reinhocken? Bist du dir nun sicher... Auf jeden Fall nach dem das geklärt werden konnte, saßen wir in einem Restaurant und hatten vorzügliche Thunfischspaghetti gefolgt von einer noch vorzüglicheren Thunfischpizza - Fragen, nein, gut - danke! Wir gingen zurück ins Hotel, wo Tina alsbald ins Bett ging - sie war auf gut deutsch: Am Sack! Erik ging kurz nach ihr - er litt noch ein wenig vom Vortag und so waren es nur noch Lino und ich! Wir tranken und redeten und hatten eine coole Zeit bis der Barkeeper uns bat in die Lobby zu wechseln, da er die Bar für das Frühstück sauber machen musste. Wir verlegten guter Dinge in die Lobby und leerten unsere letzten Biere (klingt irgendwie bekannt, gelle?)! 18. Oktober Und schon war es an der Zeit nach Hause zu fliegen! Wir sagten Erik Tschüss und wünschten ihm eine gute Heimfahrt! Wir fuhren mit dem Zug zum Flughafen und alles lief sehr glatt bis auf den Flug. Der Kapitän verkündete bereits vor dem Start Turbulenzen an und ihr könnt mir glauben - er hat nicht gelogen... Shit, ich hasse fliegen und irgendwie wird es immer schlimmer, aber im Endeffekt ist es doch jedesmal wieder Wert einzusteigen! Wir kamen um dreiviertel 7 nach Hause an und waren sehr froh Daheim zu sein. Erledigt und abgehakt! Amsterdam war echt cool und wirklich eine Reise wert, aber leider sehr teuer und ich hasste diesen Gras-Tourismus. Die Niederländer waren echt sehr freundlich, wenn auch "nordisch". Und ich habe noch nie so viele Fahrräder an einem Fleck gesehen wie dort - aber schaut's euch einfach mal selber an!
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