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16. Januar 2007
Gehzeit 2:30 Stunden / Höhenmeter 3950 - 4600 m / Temperatur morgens 0 Grad, vormittags 20 Grad, nachmittags 3 Grad / 3 Stunden Schnee- bzw. Eisregen / Höhenkrankheit: Tina sehr starke und ich starke Kopfschmerzen
Frohen Mutes aufgewacht - warm angezogen und raus aus dem Zelt. Ein gewohntes Bild.
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Plötzlich sah man eine Schlucht - echt witzig, denn gestern waren hiervon keinerlei Anzeichen vorhanden.
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Mit Gedanken an Baz und Martin, ob's sie wohl geschafft hatten, begann der Weg zum Barafu Camp. Dieser Tag sollte für uns beiden der Schlimmste der ganzen Reise werden. Es war steil und es war trostlos - häßlich - eine richtige Einöde umhüllt von Wolken. Das volle Wasteland...
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Kurz bevor wir im Barafu Camp ankamen, schauten wir uns an und erkannten auf den ersten Blick, dass es uns beiden nicht gut ging. Wir hatten starke Kopfschmerzen, Tina mehr als ich. Die Landschaft, die Höhenkrankheit, der Gedanke, dass wir in diesem Zustand heute Nacht auf den Gipfel sollten, zog uns ganz schön runter. Warum heute? Wir hatten doch einen Akklimatisierungstag eingelegt.
Jetzt wo wir doch soweit gekommen waren, konnte uns doch die Höhenkrankheit nicht mehr daran hindern, oder?
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Und was nun?
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Hey Martin & Baz, it was nice meeting you and having you on the trip with us! When we saw you at that moment, we were really proud of you - a fantastic effort - Hail to England!!! I hope we'll meet sometime somewhere...
Und da waren sie, unsere Freunde, Martin und Baz, die es geschafft hatten - Gratulation! Wir aßen mit ihnen zu Mittag und redeten über deren Aufstieg. Baz hatte Atemschwierigkeiten und Martin Kopfschmerzen bekommen, aber sie hatten es geschafft! Nach dem gemeinsamen Mittagessen verabschiedeten wir uns leider sehr schnell von ihnen, aber wir konnten nicht mehr - wir wollten schlafen -
ganz schnell - damit die Kopfschmerzen weggehen würden. Zuvor haben wir noch viele Liter Wasser reingepresst - ich musste Tina fast zwingen, aber sie trank!
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Zu allem Übel kam dann noch Eisregen und später schneite es. Was sollte eigentlich jetzt der ganze Sch*iß. Das Zelt stand schief und es war ganz schön blöd zum Pennen. Ich rutschte immer wieder aufgrund der Schräge von der Isomatte herunter. Tina konnte nicht schlafen. Ich döste vor mich hin. Danach sprachen wir miteinander und ich sagte, dass wir heute Nacht einfach soweit gehen würden,
wie es eben geht. Losgehen und es versuchen mussten wir doch!
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Super Sach'
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Mawenzi 5148 m
Abends hörte jegliche Art von Niederschlag auf. Gottseihdank und es ging uns besser - zwar noch nicht perfekt, aber immerhin. Es gab einen leckeren Gemüseeintopf, denn das Fleisch war mittlerweile ausgegangen. Deusi sprach noch zu uns und er war froh, dass es uns besser ging. Wir gingen wieder ins Zelt, bereiteten die ganze Klamotten für den Aufstieg vor und versuchten zu schlafen. Nach
einem Schreikrampf meinerseits schliefen wir ein.
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Ich geh schon mal vor...
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Mount Meru 4566 m
Um 22.30 Uhr, wachten wir von selbst auf - hatten wir überhaupt geschlafen? Uns ging's aber gut - das viele Wasser und die Ruhe hatten geholfen. Es gab noch Tee und Kekse und die Thermoskanne wurde mit heißem Wasser gefüllt.
Wir waren bereit - voller Mut würden wir ALLES geben - und was DAS genau war, würde ich in den nächsten Stunden erfahren...
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Moshi by Night
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