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Arena Ludwigsburg- Freitag, 22. Januar, 2010
Ich bin bereits wieder um 7 Uhr aufgestanden um den Master Baker und seine Frau Ren vom Flughafen abzuholen. Es war wirklich großartig, dass die beiden den weiten Weg von New York auf sich nahmen. Matthew hatte zu Hause einen Mega-Backtag eingelegt und unendlich viele Gutsle mitgebracht. Sam und ich (und unsere Frauen auch) stürzten sich auf die Leckereien Wir unterhielten uns und Ren versuchte auszuruhen, denn sie konnte während des Fluges nicht schlafen und war ganz schön fertig. Ich legte mich auch noch eine Stunde hin, während Tina in den Stall ging.
Heute war ein besonderer Tag, denn es würde eine "Before" und "After Show Party" geben. Wir vom House Of Death trafen uns vor dem Gig im Irish Pub Tower's in Ludwigsburg. Tinas Schwester Kathy, deren Freund Matthi und Tinas allerbeste Freundin Tina waren auch mit von der Partie. Irgendwie hatte es dann jeder geschafft und es war einfach geil so viele Brothers und Sisters aus aller Welt gemeinsam zu sehen. Das kalte Bier floß in Strömen und die XXL Burger gingen weg wie nix...
Wir gingen gegen 18.30 Uhr zur Arena und konnten gleich Iris begrüßen - die zweit Beschde, hehe. Es ist immer toll sie zu treffen weil sie einfach sehr cool und witzig ist. Das Arbeiten mit ihr ist einfach spitze, denn sie ist äußerst professionell und irgendwie hört sie nie auf und ist immer erreichbar. Eine super Frau und Tina und ich sind echt stolz sie zu kennen.
HolyHell betraten die Bühne und spielten zwei Songs bevor sie wieder aufhörten. Es gab eine Bombendrohung und die Bühne musste von der Polizei durchsucht werden. Es war natürlich ein falscher Alarm - man, würde ich gerne den Typen zwischen die Finger kriegen. Na ja, wie auch immer - nach einer kurzen Unterbrechung ging das Konzert wie gewohnt weiter - Ein dickes Hail an HolyHell und MANOWAR, die sich von so einem minderwertigen Arschloch nicht unterkriegen ließen. Der Sound heute Abend war zwar gut und mit Sicherheit besser als bei anderen Gruppen aber es war der Schlechteste der Tour. Die Arena wurde für Basketballspiele gebaut und taugt wohl offensichtlich nur bedingt für Konzerte...
HolyHell und MANOWAR spielten grandios wie jeden Abend, aber die Securities waren aufgrund der Bombendrohung sehr angespannt, die Halle war sehr voll und die Luft war sehr dämpfig - es war heiß und irgendwie herrschte eine seltsame Atmosphäre ohne, dass ich es auf den Punkt bringen könnte. Die Menge war ziemlich aggressiv und Tina stand mit ihrer Schwester weiter hinten und wurde von so einem Trottel getreten. Das gab einen mega-blauen Fleck und wenn ich den Typen jemals erwische - dann war's das für ihn, aber keine Sorge ich hab's gewiß dann nicht eilig. Dann plötzlich sah ich einen Security der zu Sam schaute, der hinter mir in der Menge stand. Ich drehte mich herum und sah Jen - sie schaute mich an - nein, sie schaute durch mich hindurch und dann verlor sie das Bewußtsein. Sam und ich konnten sie über die Absperrung hinweg heben. Ich trug sie dann in den Backstage Bereich, wo man nach ihr schaute. Es war eine ganz einfache Kreislaufschwäche aufgrund der Luft und des Druckes in der Menge. Jen erholte sich schnell mit Wasser und einem Glas Rotwein. Ein wahre Sister Of Steel, die nach wenigen Minuten wieder zurück in die Halle ging.
An dem Abend bekam ein weiterer Brother, den wir schon seit ein paar Jahren kennen - ein wahrer schwäbischer Krieger aus dem German Defenders Of Steel Forum - seine Chance mit der Band auf der Bühne zu spielen und leckfett er hat super gespielt - echt klasse Leistung.
Nach dem Gig sind wir alle in die Rockfabrik gegangen - wirklich eine geile Location, aber heute war der Laden brechend voll - man konnte sich kaum bewegen. Der Pächter Hasche - ein wahrer Metalhead (er hat schließlich auf den ersten 3 Running Wild Alben Schlagzeug gespielt) war anfangs auch dort. Ein richtiges House Of Death Zusammentreffen war aber heute einfach nicht möglich. Aber als Überraschung zeigten sich HolyHell und MetalForce in der Menge - sie waren echt cool drauf. Das war wirklich sehr geil. Und ein aus meiner Sicht erwähnenswertes Highlight war die Tatsache, dass HolyHell plötzlich hinter mir in der Schlange stand und sich ihr eigenes Bier kauften - wie cool war eigentlich das? Ich meine, normaler Weise bekommen die Bands ihre Getränke gesponsert - was in meinen Augen auch voll ok ist - aber heute war kein Verantwortlicher zugegen und anstatt herumzuheulen haben sich HolyHell einfach ihre Getränke selber bezahlt. Das zeigt mir, dass die Band immer noch sehr wohl weiß woher sie kommen - sie haben nicht vergessen, dass auch sie einmal Fans waren. Das sind Sachen die ich wirklich sehr schätze - Starallüren - Fehlanzeige.
Nach einige Biers sind wir dann tatsächlich nach Hause gefahren. Sam, Jen, Matthew, Ren, Tina, Nima und ich - 7 Menschen in einem kleinen Opel Corsa - das war echt spaßig - nein, halt - war es nicht, denn Nima das Tier, welches ich eigentlich ganz gern habe, saß nämlich auf meinem Schoß - wenn ich das gewußt hätte, hätte ich bestimmt einige Biers mehr getrunken...
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