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Am 10.03.2007 traten wir am frühen Morgen den Weg ins
Münsterland an. Dort sollte ein Shire-Horse-Stammtisch bei den Hare Hill Shires
stattfinden.
Bislang waren wir nur auf Stammtischen im Schwabenländle
gewesen und so waren wir gespannt mal in Richtung Norden zu kommen.
Nach vier Stunden erreichten wir Warendorf und fuhren kurze
Zeit später in Sassenberg ein. Ich war begeistert über die Bauweise in der
Gegend. Bei dem Anblick der roten Backsteinhäuser machte sich ein richtiges
Urlaubsgefühl breit.
Da wir es verpasst hatten uns die genaue Anfahrt
aufzuschreiben, mussten wir uns mit einem Stadtplan in Sassenberg behelfen. So
kamen wir dann gegen 12.30 Uhr auf dem Hof von Insa und Kristian an.
Die ganze Pferdemannschaft stand schon draußen und schaute uns neugierig an.
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Der Hof gefiel mir auf Anhieb und wir wurden von Insa und Kristian und Olaf, der schon ein paar
Tage früher angereist war, begrüßt. Zuerst wurden alle Pferde geknuddelt und
vor allem das zwei Wochen alte Fohlen angeschaut. Was für eine hübsche Kleine!
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Nach und nach kamen die weiteren Teilnehmer des Stammtisches
eingetrudelt. Nach den ersten Fotos und der Begrüßung verteilte Insa an Udo,
mich, Meli und Jenny die Pferde. Da wir uns als Erste zum Stammtisch gemeldet
hatten, hatten wir die Möglichkeit an einem Ausritt teilzunehmen.
Wir holten unsere Pferde vom Auslauf. Insa ritt den großen Schimmel Ace, Udo die schwarze und feurige Stute Jane, ich die echt goldige und
flotte Jade, Meli die brave Nelly und Jenny sollte die Teenager Stute Holly
reiten.
Wir putzten fleißig unsere Pferde (ich hatte ein frisch
paniertes Stütchen), sattelten und trensten und los ging es.
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Im Schritt und Trab ritten wir durch den Wald, an Wiesen undeinem Fluß entlang, über Brücken und an Gärten vorbei.
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Die Pferde waren heißund bei jedem Trab hatten wir Mühe brav in der Reihenfolge zu bleiben. Holly
riß ihre schönsten Bocksprünge und auch Jade wäre am liebsten los. Aber wir
alle mussten uns bis zum Maisfeld gedulden. Hier gab es grünes Licht und los
ging es. Im rasenden Galopp blieb uns fast die Luft weg. Wow, wie schnell die
Dicken doch sein können!
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Nach zwei Stunden waren wir zurück. Ich war stolz, wie gut
Udo sich geschlagen hatte. Denn ich sah manchmal, wie Jane versuchte sich an
Ace vorbei zu drücken. Aber er blieb ruhig und zeigte, dass er im Unterricht
schon einiges gelernt hatte.
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Auf dem Hof wurden wir schon vom Rest begrüßt. Wir
versorgten selig die Pferde und entließen sie zum wohl verdienten Abend-Heu.
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Jetzt begann der gemütliche Teil des Abends. Wir feierten
alle in der Gästewohnung. Es wurde Kuchen gegessen, Pizza bestellt, Crepe
gebacken und zum Schluss noch Unmengen Chips und Gummibärchen verdrückt. Das
ganze wurde mit einer Menge Bier (jeder brachte eine Biersorte seiner Heimat
mit) herunter gespült. Bei Shire Bildern und Videos konnten wir wieder über
unser Lieblingsthema Shire quatschen. Gegen später entwickelten sich Anke und
Kerstin zu Alleinunterhalterinnen und wir lachten Tränen über die Beiden.
Müde vom frühen Aufstehen, dem Ritt und der langen Fahrt,
fielen wir kurz nach Mitternacht in unser Gästebett (jawohl wir hatten den
Luxus eines eigenen Zimmers).
Wie gewohnt war ich am nächsten Tag kurz nach sechs wach und
ging die Pferde besuchen. Die mampften zufrieden an ihrem Heu und ließen sich
nicht stören.
Kurze Zeit drauf waren auch Olaf und Anke wach. Anke hatte
wohl mit ein bissle Schnarchen die Mannschaft des Matrazen Lagers in der Nacht
auf Trab gehalten. Und so standen nach und nach ziemlich müde aussehende Shire
Menschen auf J
Wir verließen früh bei herrlichem Sonnenschein die Hare Hill Shires. Denn an diesem Tag
wollten wir zunächst noch zu unserem eigenen Pferd und am Abend stand noch ein
Konzert auf dem Programm.
Wir haben uns auf jeden Fall gefreut neue Leute kennengelernt zu haben und danken auf diesem Weg nochmals für die Gastfreundschaft
und den netten Stammtisch.
Eure Tina
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