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Die nachfolgende Alben haben aus meiner Sicht nicht nur Musikgeschichte geschrieben, sondern waren und sind an der Entstehung neuer musikalischer Richtungen maßgeblich beteiligt. Ich war dabei (bis auf die Scheibe von LedZep, da war ich nämlich noch im Kindergarten...) und bin mit ihnen aufwachsen.
It's been along time since I Rock 'n' Roll...
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IV - Led Zeppelin
Black Dog, Rock 'n' Roll, The Battle of Evermore und When the Levee breaks - rauh und unverfälscht mit einem bluesigen Feeling. Die Zeiten wurden härter - Gottseihdank! Robert Plant's Stimme geht unter die Haut und Jimi Page's Gitarrenspiel sollte viele inspirieren - meine Luftgitarre wurde geboren. Und noch ein Lied für die Ewigkeit - Stairway to Heaven - ich habe dieses Lied tausende Male gehört und mitgesungen -
Led Zep at its best.
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Welcome to my Nightmare - Alice Cooper
Einfach Irre - aber im wahsten Sinne des Wortes - ein Album voller Theatralik und Gefühlsschwankungen - Alice Cooper ein Akteur in seiner selbstinszinierten Show. Oder war es gar keine Show, sondern seine eigene innere Stimmung - bei Liedern wie Only Women Bleed oder Years ago, Steven und The Awakening kann man nicht ganz sicher sein. Der Auftritt von Vincent Price - einfach legendär.
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Hemispheres - Rush
Prog-Rock perfekt komponiert. Eine Darbietung par excellence. Der Song Hemispheres wirbelt meine Gefühle komplett durcheinander. Die gewöhnungsbedürftige Stimme von Geddy Lee, die so hoch, geühlvoll und doch kräftig ist. Das präzise Schlagzeug von Neil Peart. Ich liebe die tragische Geschichte von The Trees, die einen unerwartenden Ausgang nimmt. Das zusammenspiel zwischen Geddy's Bass und Alex Lifeson's
Gitarre in La Villa Strangiato ist der pure Wahnsinn.
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Double Live Gonzo - Ted Nugent
Das beste Live-Album aller Zeiten - Energie geladen, voller Hingabe. Ein schnellschwätzender abstinenter Wildman, der mit dem Zusammenspiel zwischen seiner riesigen halbakustischen Gitarre und seiner Stimme das Madhouse vollkommen beherrscht - I got You in a fuckin' Stranglehold. Just what the Doctor ordered, Gonzo, Baby please don't go, The Great White Buffalo - Kick Ass. Lieder, die mich einfach bewegten! Und
Wang Dang Sweet Poontang, enthält für mich eines der absolut geilsten Gitarrensoli aller Zeiten - der samtweiche Sound, einzigartig. Und wer kann eigentlich noch so geil schreien?
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What's Next - Frank Marino
You got livin' - kann man ein Album besser beginnen. Kann ein Mann besser, durchdringender, energiegeladener die Licks runterreißen und dabei so singen - nein. Something's comin' our Way, ein Mensch, der mit seiner Gitarre eins wird. Man denkt die Soli sind vorbei. Kann man den Höhepunkt übertreffen? Ja, er kann und er tut's. Die Electric Guitar im roten Bereich! Und dann der geniale Blues in Finish Line,
Rock Me Baby und Roadhouse Blues. Wenn's nach mir ginge, ist sein Platz in der Rock 'n' Roll Hall of Fame sicher, oder was meinst du, Mona...
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Van Halen
Oh mein Gott - Eruption mit anschließendem Girl You really got me - meine Fresse hört Euch diese Gitarre an - Mesa-Boogie-Seih-Dank. Ain't talkiing about Love - Eddie Van Halen revolutioniert den Gitarrensound - Jimi Hendrix wäre stolz gewesen. David Lee Roth, der eigentlich gar nicht singen kann, tut's trotzdem (ohne ihn ist Van Halen doch nur halb soviel Wert) - der coolste Gigolo, dieser Welt - Ladies, it's time
to lay down...
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Highway to Hell - AC/DC
Bon Scott ist AC/DC und dieses Album ist Rock 'n' Roll. Highway to Hell und meine Karriere als Headbanger nahm seinen Lauf! Angus Young, der wilde auf einem Bein-hüpfende, Hose-herunter-lassende Derwisch, tobt sich aus und sein Bruder, gibt ihn den Rhythmus dazu. Eingängige und nasty Rocksongs, damit auch jeder seinen Arsch vom Sofa hochkriegt - einfach geil!
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British Steel - Judas Priest
Breakin' the what... NWOBHM was born. Zwei Leadgitarren, die sich oft duellieren und gleichzeitig im Rhythmusteil für sehr viel Power sorgen - die Revolution war vollendet. Rapid Fire zeigt dir wo der Hammer hängt - pounding the world like a battering ram. Halford der Metalgod. Seine Stimme ist die Stimme des Metals. United, eine Hymne, die uns Metalheads eins werden läßt. Steeler ein mächtiges Lied mit dem notwendigen Speed.
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Heaven and Hell - Black Sabbath
Witziger Weise, Dio's bestes Album. Ein perfektes, eingängiges Album - voller Stimmungsschwankungen. Dio's kraftvolle bluesige Stimme und Iommi's Gitarre ergänzen sich perfekt. Bei Geezer's Bass-Spielweise, kann man getrost auf eine Rhythmusgitarre verzichten. Neon Knights und Heaven and Hell reißende Songs, voller Energie und Gefühl. Das Solo am Anfang von Die Young ist der Beginn einer Gänsehaut, die einfach
nicht weggeht...
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Angel Witch
Rauher, teilweise chaotischer Sound, eine kreischende Gitarre und leidend-aufschreiender Gesang, prägen diesen Meilenstein des NWOBHM. Ich werde durch die spürbare Mystik und Magie zum verfolgten Hexenmeister, der die Inquisition des dunklen Mittelalters entkommen muss...
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Black Metal - Venom
Lay down Your Souls to the God's Rock and Roll! Die Musikwelt sollte nachaltig geprägt werden. Venom war laut und dreckig - to Hell and vielleicht doch nicht back... Der Name des Albums wurde zu einer Musikrichtung. Das Spielerische trat in den Hintergrund, der Sound war böse - satanistisch - Metal's Antwort auf eine verlorene Zukunft - If God won't help me - than the Devil must...
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Master of Puppets - Metallica
Mega-Satte Gitarren, glasklarer Sound, ultra-hart und schnell - Bang the Head that doesn't bang. Thrash Metal war nie besser. Ich selber, betrachte dieses Album ganz einfach als das beste Metalalbum aller Zeiten. Metallica war wild und vor allem noch richtig hungrig. Sie hatten nichts zu verlieren und spielten genauso - Battery, Master of Puppets, Damage Inc. sprechen für sich. Waren sie doch zu diesem Zeitpunkt
noch selber Disposable Heroes!
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Rising Force - Ingwie Malmsteen
Der Mann ist zweifelos ein Genie, ein Perfektionist, aber genauso - oder genau deshalb - arrogant und maßlos. Aber seine noch nie dagewesene, einzigartige Spielweise durch das Kombinieren von Klassik und Rock ist unerreicht. Ein Geiger ohne Bogen - Musik für die Sinne - Far beyond the Sun...
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The Ultimate Sin - Ozzy Osbourne
Ein kommerzielles Metalalbum - A Shot in the Dark!Ozzy's Stimme kraftvoll, der Sound sauber und klar. Jake E. Lee's Gitarre ganz einfach passend zum Album. Thank God for the Bomb, ein Text, der den damaligen kalten Krieg wiederspiegelt. Alles in allem zeitloser "easy listening" Metal vom Madman. Und eines meiner Lieblingscover!
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Kings of Metal - Manowar
Eat Tar and Gasoline - We're the Kings of Metal, comin' to Town - Stand and fight, live by Your Heart - Your Kingdom will come - Hail and Kill - Four Metal Kings! Kann man eine Lebenseinstellung besser und glaubhafter darstellen? Ich spüre unbändige Lebensenergie und -willen - hart und erbarmungslos. Eric Adams singt unnachahmlich und die Musik gibt einem immer ein unbeschreiblich positives Gefühl.
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Crimson Idol -WASP
Blackie Lawless - ein Mann ohne jegliche Grenzen, wild and crazy, provozierend und auch peinlich, aber intelligent und gefühlvoll, schrieb hier das für mich perfekte Konzeptalbum. Eine Geschichte, die einen nicht losläßt, die man von Anfang bis Ende hören will und muss. Der rasante und hemmungslose Aufstieg, das Verlangen nach einem ruhmreichen Leben,
welches letztendlich zum Leiden wird, hört und spürt man in seiner Stimme - gefangen in seiner selbst. So verstrickt, so aussichtslos - der einzige Weg in die Freiheit, bleibt der Freitod...
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King of the Kill - Annihilator
Mastermind, Jeff Waters, veröffentlicht die Scheibe unter dem Deckmantel von Annihilator, aber es ist sein Werk. Viel zum erklären gibt es dazu eigentlich nicht. Er singt alle Songs, die er selbst geschrieben hat, spielt sämtliche Gitarren und Bass. Einzig allein darf Randy Black sich am Schlagzeug austoben. Genial, hart, abwechselungs- und ideenreich - Metal at it's very very best.
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Bastards - Motörhead
Motörhead wurde für mich wiedergeboren - ein geiles durchgängiges Album. Rauh, schnell, hart - Rock 'n' Roll ala Lemmy Kilmister. Bass
hin, Bass her - Mickey Dee ist für Motörhead unersetzlich. Sein Spiel bringt die
Geschichte nach vorne - nie war ein Schlagzeuger wichtiger.
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Howlin' Mercy - John Campbell
Holy Shit - ich liebte schon immer die Slideguitar und dieser Mann, der gibt sie mir und wie. Ohne Gnade. Eine CD voller Intensität - das Beste was Blues und Rock zu bieten hat - Traurigkeit vereint mit Härte. Soli, die dann erst anfangen, wenn die meisten anderen aufhören. Songs, die ultra-cool, staubtrocken sind und dadurch teilweise gespentisch wirken. John Campbell, ein Wolf among the Lambs oder andersrum? Er hätte
nicht so früh von uns gehen durfen - R.I.P.
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Invictus - Virgin Steele
Als der Kopf abgehakt ist und die Gitarre von Edward Pursino, satt, peitschend, unbändig und unaufhaltsam losfegt, weiß man was einem hier blüht! Ein Schlagzeug, welches losgaloppiert und nicht nur den Rhythmus vorantreibt. Das orchestrale Arrangement der Stücke in Verbindung mit der Stimme von David Defeis lassen seine Musik heldenhaft klingen - man ist mittendrin und sucht ständig nach seinem Schwert - I sing
of Power, Magick and Faith, a Sonnet of pure Victory. Das Konzeptalbum bringt uns Götter, Gottheiten und Menschen näher, die in einem intriganten Spiel, stets ums Überleben kämpfen - eine wahrhaft-bewegende Inszenierung - Veni,Vidi, Vici...
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Train of Thought - Dream Theater
Diese CD ist wohl ihre Umstrittenste. Viel zu hart sagen die "echten" Prog-Rock-Fans. Für mich ist sie die Einzigste, die ich von Dream Theater mag. Die Gittare von John Petrucci ist bombatisch hart und durchdringend, untermalt von den allgegenwärtigen Keyboards von Jordan Rudess, dem nach vorne treibenden, teilweise schleppenden Schlagzeugspiel von Mike Portnoy und der von gefühlvoll über hart wechselnden
Stimme von James LaBrie, machen diese CD zu einem Erlebnis der wirklich intensiveren Art. Lieder, die sehr komplex, aber umsomehr durchdacht sind. Einsteigen, bitte...
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The Glorious Burden - Iced Earth
Der
Gesang von Tim Owens ist der helle Wahnsinn - kraftvoll,
abwechslungsreich, gefühlvoll - einfach genial! Er erweckt das musikalische und
textliche Meisterwerk von Jon Schaffer zum Leben. Eine Reise durch die
Geschichte, wenn auch nicht immer glorreich. Das Gettysburg-Epos lässt einen
die Zeit des Civil Wars miterleben und spüren - Nachbarn werden plötzlich zu
Feinde. Auch wenn die CD sehr amerikanisch-patriotisch ist - Lieder wie When
the Eagle Cries ist ein Zeichen der Zeit und ein Aufschrei gegen Terrorismus -
THEY WILL PAY!
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Gods of War - Manowar
Manowar im Jahre 2007 - diese CD wird geliebt und gehasst. Die einen fragen sich das, die anderen dies und mir ist es scheiß egal! Ich frage mich nämlich gar nichts, sondern genieße eine CD, die meine Erwartungen voll und ganz entsprochen, ja sogar übertroffen, hat. Das Odin-Konzept, der symphonisch-epische Sound. Ich pendle zwischen Kampfgeschrei und Gänsehaut. Eric Adams singt wie noch nie, seine Stimme dringt
unwiderruflich unter die Haut - einfach brillant. Das Zusammenspiel der Instrumente, der Erzählungen, die heldenhaften Chöre - man läßt sich auf dem Rücken von Sleipnir nach Valhalla tragen - Metal at its best - Hail Odin!
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Judas
Priest - Nostradamus
Nun wagt sich Judas Priest in die Welt des Konzeptalbums. Und ein Meisterwerk wurde geschaffen. Natürlich werden viele Metalheads sagen, "Das ist ja gar kein Metal!" Darauf habe ich nur eine Antwort übrig - FUCK YOU. Brilliant komponiert zu einem Ganzen - man taucht beim Hören in die Welt des Nostradamus ein - man fühlt sein Leben. Halford, der vielleicht nicht mehr ganz so hoch zu singen vermag, besticht mit einer kraftvollen und durchdringenden Stimme. Geile Gitarren und Arrangements - perfekt - einfach grandios!
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