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Samstag, 5. November, 2011, O2 Academy Brixton, London, England MANOWAR sagten, dass sie wiederkommen würden und sie kamen - haha - wir aber auch! Unser Flug ging verdammt früh aber alles lief glatt. Tina, Holli, Olli und ich freuten uns riesig und wir waren besonders glücklich, dass wir bald so viele Brothers und Sisters treffen würden - viele von ihnen hatten wir schon seit über einem Jahr nicht mehr gesehen! Ein großartiges Ereignis stand bevor! Wir holten unseren Mietwagen ab (der letztendlich viel billiger war, als die Öffentlichen!) und fuhren bequemer Weise durch London - wir mussten die Stadt komplett vom Norden in Richtung Süden durchqueren. Der Verkehr am Samstagmorgen war sehr gering, so dass wir alle (ich auch) die Fahrt genießen konnten. Wir fuhren sogar über den Tower Bridge - das war echt cool. London ist wirklich sehenswert. Wir ergatterten einen Parkplatz direkt neben unserem Hotel, der sogar am Wochenende umsonst war! Check-In war aber erst mittags um 3 möglich, so dass wir in ein nahegelegenes Restaurant zum Frühstücken gingen. Es gab ein "Full English Breakfast", was uns sehr mundete. Anschließend wollten wir etwas Bier für die Feier im Hotel nach dem Gig kaufen und - tada - schon trafen wir den ersten (Lusitanian) Warrior - es war Pedro X., der ausserhalb des Ladens auf Pedro S. (heißen eigentlich alle Portugiesen so?!) wartete. Die beiden sind echt super witzig und Pedro X. war noch von der abendlichen Feier am Vortag noch ganz schön am Sack. Wir gingen zur Halle, um viele andere Verrückte zu treffen, die bereits dort auf das Konzert warteten (es war mitags um 12!)! Mir fehlen ganz einfach die Worte, um meine Gefühle zu beschreiben, wenn ich alle diese großartigen Menschen aus aller Welt sehe - vereinigt durch MANOWAR - meine Freunde, meine Familie. Gegen 2 gingen wir wieder zurück zum Hotel. Dort trafen wir Matt, Sam & Jen, Sonia, Alex, Didi & Miro, Biff, Oli & Dani und Matthew! Wir gingen in eine Pizzeria, aßen geschmacklose Pizzas (ich hatte sogar 2 davon!) und tranken ein paar eiskalte Biers - wenigstens das! Wieder zurück zum Hotel, trafen wir Vesta, Lorena, Marty, Spiros und Kostas - man oh man, wie sehr hatten wir sie vermißt! Abends auf dem Weg zur O2 Academy machten wir halt in einem coolen Pub, leerten einige Guinness und trafen noch mehr alt-bekannte Immortal Warriors! Die Bude war rammel-voll und die Stimmung war unbeschreiblich - DAS besondere Gefühl lag in der Luft! Und um 7 war es dann soweit - es ging zur Halle! Es war brillant! The True Spirit Of Heavy Metal at it's best! Alle warteten voller Spannung auf die Kings Of Metal - Aufregung pur! Der beste Mischer der Welt - glaubt's mir, ich habe schon so viele erlebt! Sein Sound ist einfach unschlagbar - Jeff Hair. Es war echt großartig ihn wiederzusehen und mit ihm zu sprechen! Patricio - unter den "Truest of the True"! Hail Brother und vielen Dank für die tollen Geschenke! Und dann ging's los - heute wollte ich mal hinten stehen, um den Sound zu genießen, wo er am Besten ist - beim Mischpult (Front Of House). Die Brixton Academy ist wie ein Amphittheater und faßte etwa 4000 Metalheads an diesem Abend. Einige Bekannte standen mir bei und erlebten wie der Sound nach ca. 1 1/12 Songs Perfektion erreicht hatte. Der Boden bebte, er war dermaßen massiv, dass einem der Brustkasten vibrierte - aber er war Kristalklar - genauso wie er sein sollte - besser geht's einfach nicht!!! Die Menge tobte sich zu den Songs von Battle Hymns aus. Anschließend spielte Karl sein technisch-perfektes Gitarrensolo, gefolgt von Brothers Of Metal. Die Band verließ die Bühne und Londons Metal Ambassador wurde von Paul Clark Senior gekürt. Die anschließende 20-minütige Pause störte sehr und keiner wußte eigentlich was das sollte!?! Nichtsdestotrotz war ich in einer guten Stimmung und als die Band zurück auf die Bühne kam, hielt mich nichts mehr zurück - die pure und magische Energie zog mich nach vorne und ich landete in der ersten Reihe zwischen Joro und seinem Kumpel, Stuny. Das war einfach geil - das war und ist einfach mein Platz. Leider war es verboten Bilder von der Band zu machen, so dass ich eben weiterhin meine Freunde fotografierte! Die Setlist bestand aus alt-bekannten MANOWAR Meilensteine und die herrschende Energie war brutal und unaufhörsam - es war so geil mittendrin all den Warriors Of The World zu stehen und wie wild zu headbangen - unglaublich! MANOWAR war in Top-Form! Besonders Eric war noch besser als sonst - sein Gesang ist zweifelos Gottähnlich! Joeys Bass war mega-brutal und er spielte grandios. Karl ist ein Perfektionist zu jeder Zeit, während jedem Riff und jedem Soli! Und Donnie haut auf seine Felle ein wie ein Wahnsinniger und grinst aber stets dabei - er genießt sichtlich jeden Augenblick! Black Wind, Fire and Steel beendeten das Mega-Konzert und die Band verließ die Bühne. Das Outro Army Of The Dead wurde eingeläutet und ich muss ehrlich gestehen, dass dieser Song zweifelos großartig ist, aber er ist einfach nicht gut genug um ein MANOWAR Konzert zu beenden. Klar, wäre man alleine, könnte er funktionieren, aber mittendrin unter hunderten von treuen Warriors - Familie und Freunde - gibt es einfach nur einen Song, der zu den dort erlebten Gefühlen passt und sie wiederspiegelt - The Crown And The Ring. "From a battle I've come - to a battle I ride" - dieser Song ist unser Vermächtnis und er muss gespielt werden bevor wir uns trennen - Hail And Kill - Fuck The World! Wir konnten nach dem Gig mit so vielen reden und jeder war echt ausser sich! Es war echt so cool - jeder war einfach glücklich da zu sein! Vesta - meine Metal-Tochter aus Moskau - ich so sehr stolz auf sie! Anschließend gingen wir zurück zum Hotel, um fett zu feiern! Und es war ganz einfach dort hinzugelangen, auch wenn viele sagten, dass die Underground nicht mehr fahren würde und wir zunächst mit einem verwirrten Busfahrer sprachen ("Eh, I don't know") - denn sie fuhr doch! All unsere engen Freunde waren da. Es war einfach großartig endlich wieder mit ihnen feiern zu können - wir hatten so viel Spaß und es wurde zu einem unvergesslichen Abend. Die Bilder sprechen doch für sich! Spiros und Kostas waren auch dort - irgendwo - Malakas! Silvia und Joro - was für ein tolles Paar - Hail to you both! Tina und ich freuen uns so sehr für euch! Unsere alte Biermachine und... Miss Spain! Die Party ging bis um halb 5 - sie hätte ewig weitergehen können, aber ich musste ja am nächsten Morgen nach Cardiff fahren! Der erste Tag und das erste Konzert der UK Tour war vorbei und Tina und ich genossen (fast) jede Minute davon... ;) An dieser Stelle möchte ich ein ganz großes Dankeschön an die Lusitanian Warriors aussprechen, die uns so besonders beschenkt hatten - ihr seid echt so unglaublich!
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