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Prag, Tschechien 2011 |
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Reisebericht 07. Mai Tina und ich waren echt aufgeregt nach Prag zu reisen - aus sehr verschiedenen Gründen. Der Marathon , den Vier von uns laufen würden und ich dabei meine persönliche Bestzeit überbieten wollte, die historische Stadt selber und zu guter Letzt, die Tatsache, dass wir fast 30 Warriors aus aller Welt wiedertreffen würden - um unsere Freundschaften zu pflegen und um Neue zu schließen. Und wir waren natürlich sehr glücklich, dass sich Tinas Schwester Kathy mit ihrem Freund Matthi entschlossen hatten uns zu begleiten. Somit würden sie Prag sehen und auch erleben was wir in den letzten Vier Jahren aufgebaut hatten... Nach einem herzhaften Frühstück brachen wir nach Prag auf und es war eine völlig entspannte Fahrt von Beginn an bis zum Ende hin. Die Sonne schien und unsere Stimmung war prächtig. Die kristallklare Luft war voller Erwartung. Wir waren bereit für ein großartiges Wochenende! Wir zeigen der Welt gerne welche Band auf dem Metal-Thron regiert – die unanfechtbaren Kings Of Metal. Und hey, wie cool war eigentlich das? Tags zuvor war ich beim Tanken und hatte ein MANOWAR T-Shirt an, als die Kassiererin mich fragte, ob ich (!!!) schon mal bei einem MANOWAR Concert gewesen war. Ich sagte ja natürlich. Sie sagte sie hätte die Band 2002 und 2007 live gesehen. Ich sagte: “Cool, ich war auch in Böblingen und in Stuttgart gewesen!” Ich lächelte und sagte Tschüß! Auf der Fahrt nach Prag fuhr plötzlich eine A-Klasse neben uns her und der Fahrer - so ein alter Typ bestimmt Mitte Vierzig – machte Sign Of The Hammer zu uns rüber – das war echt geil! So etwas gibt’s halt nur unter MANOWAR Fans – MANOWAR verbindet immer und überall. Wir fuhren über die Grenze in die Tschechei und die Landschaft war sagenhaft schön – gelb blühende Rapsfelder soweit das Auge reichte. Nach 4 1/2 Stunden erreichten wir Prag und passender Weise lief gerade Return Of The Warlord über die Anlage. Nach einem kurzen Gespräch zwischen Liebenden, welches aufgrund einer Fehlfunktion unseres Navis notwendig gewesen war, folgten wir einfach dem Schild auf das uns Matthi freundlicher Weise aufmerksam gemacht hatte – eh, ja, warum eigentlich nicht... Der Ausblick von unserem Hotelzimmer im 6. Stock. Wir checkten im Hotel ein und trafen viele andere Warriors, die auch gerade angekommen waren. Lars, Miri und Holli waren für sich per Auto angereist. Andere kamen per Flugzeug oder mit dem Zug. Meine Gedanken galten allerdings David, der auch mit dem Auto anreiste. Er hatte Probleme mit seinem Kühler und wusste nicht, ob er heil in Prag ankommen würde. Das Daumendrücken hatte wohl genutzt, denn er war kurze Zeit später mit seiner Kiste eingetroffen. Tina und ich kannten alle, die anreisten persönlich – manche schon fast seit 4 Jahren. Es war wie es immer sein wird – unglaublich. Zeit mit großartigen und ehrlichen Menschen zu verbringen. Menschen, die mir in die Augen schauen können und umgekehrt. Menschen in deren Nähe ich mich wohlfühle. Menschen denen ich ganz einfach vertrauen kann. Und an alle Brothers und Sisters, die dieses mal nicht dabei sein konnten, kann ich nur sagen, dass ihr sehr wohl bei uns ward – in unseren Gedanken. Wir haben euch echt vermisst. Aber natürlich gab es ein Mitglied vom House Of Death, welches Tina und ich noch nicht getroffen hatten. Anastasiya aus Moskau, die den weiten Weg nach Prag ganz alleine auf sich genommen hatte um uns alle zu treffen. Sie war so glücklich, dass sie kommen konnte und war schon sehr lange sehr aufgeregt. Tja, und da stand sie. Es war echt super sie kennenzulernen. Eine süße Kleine mit einem großen Herz – immer nett und höflich, manchmal verrückt und immer voller Energie (außer an gewissen Morgen, hehe). Wir lernten auch Kristina kennen, die mit David und Olja angereist war. Nach dem sie ihre Schüchternheit ablegt hatte, hörte sie nie zu lächeln auf. Apropos David und Olja – vielen Dank für Opas Rakia – einfach der Beste (aber pssst – sag’s Joro nicht, hahaha).Nach dem David, Paddy, Lars und ich unsere Startunterlagen bei der EXPO abgeholt hatten, trafen wir uns alle wieder im Lobby, um endlich Abendessen zu gehen - wir waren schon fast am verhungern... Einige von uns hatten sich 3-Tages-Pässe für die Öffentlichen gekauft, während andere umsonst fahren dürften - jaja wir können dich sehen, kannst ruhig deine Arme unten lassen... Das Abendessen war extrem-lecker - traditionell Tschechisch - Gulasch mit Knödel oder/und ;) Ente und dazu ein paar leckere Biere. Irgendwann kam Olaf hereinspaziert und stellte uns seine bezaubernde Frau, Lene, vor. Eine richtig Nette mit strahlenden Augen. Es war echt schön sie kennenzulernen. Wir gingen zurück zum Hotel und tranken einen Absacker bevor wir ins Bett gingen - zumindest die Läufer gingen in die Heia, denn morgen würde unser großer Tag werden. Wir brauchten unseren Schlaf und außerdem bin ich nicht derjenige, der gerne in einer Bar sitzt und Wasser trinkt... 08. Mai Der Marathon war vorbei - alle Vier waren heil über die Ziellinie gelaufen und nun hatten wir spätnachmittags verdammt Hunger und so gingen wir in die Stadt und suchten ein passendes Lokal. Die Besitzerin des ersten Restaurants wollte uns mit unseren schwarzen T-Shirts gar nicht erst bedienen und sagte es wäre voll, obwohl es total leer war - blöde Sau, fällt mir da spontan ein. So gingen wir um eine Ecke und schon kam der Besitzer eines recht gut-bürgerlich aussehenden Lokals heraus und zog uns förmlich in sein Restaurant. Es war leer und es war alles seltsam, aber es war ja auch erst 5 Uhr mittags... Irgendwie waren wir uns unsicher, aber wir gingen hinein. Das Personal begann sofort mit Tische-Zusammenrücken, so dass wir alle zusammen sitzen konnten - na gut! Nach einer kleinen Bestell-Odyssee legte der Chef Musik auf. Es war irgendwelches Kack-neumodisches Gelumpe. Jen fragte ihn, ob er MANOWAR kennen würde. "Nein, kenne ich nicht." Aber er holte sein Laptop ins Lokal und spielte den ganzen Abend (und ja das Essen dauerte, denn David und ich aßen gleich zwei Speisen hintereinander ;)) unsere Lieblingsband - wie geil war eigentlich das? Zum Schluss standen er und sein Barkeeper da und machten gemeinsam "Sign Of The Hammer". Es war echt unglaublich. Und sie liebten uns - nett und höflich wie wir schwarz Bekleideten nun einmal sind - haha! Das Sieger Bier.
Da strahlt das Ked. Claudia und Marius - ein sehr nettes Paar, welches über 1400 km von Rumänien nach Prag mit dem Auto gefahren waren! Holliwar Der Pächter Of Steel! ;) Anschließend gingen wir ins Hells Bells Rockin’ Pub. Was für ein Drecksladen. Treppen hinunter in eine total verrauchte Bude. Die beiden Typen, die uns bedienten hatten zusammen offensichtlich 8 Promille im Schädel. Sie spielten irgendwann widerwillig zwei oder drei MANOWAR Songs plus Painkiller, so dass unsere Stimmung trotz der anderen Widrigkeiten recht gut war. Dann kam Slayer und zwar die komplette Scheibe – frag mich nicht welche, denn ich mag Slayer eigentlich gar nicht. Tja, und danach und zwar direkt danach wurde Depeche Mode und Visage aufgelegt. Was zum Teufel war denn das – Metal Pub, aha? Wir hatten genug und wollten nun gehen. Beim Bezahlen wollten sie uns noch bescheißen und doppelt kassieren – super Sach’. Da fiel mir spontan Anvils Doku-Film ein – sie hatten eben in dieser Bar gespielt und der Besitzer wollte sie mit Gulasch abspeisen nach dem nicht genügend Zuschauer gekommen waren. Erik - Videograf Of Steel Oh Scheiße - mach die Musik aus, bitte ganz schnell! K & K Irgendwie wundere ich mich gerade warum Sandras Zunge nicht grün ist... Wunderschöne Schwestern! Red, hot and nice! Miss Painkiller (Nord) Irisch! Lasst uns raus! Und raus gingen wir auch und zwar zurück in die Hotel Bar um unsere letzten Drinks des Abends zu genießen. Unsere Stimmung war keineswegs getrübt, trotz dem Desaster im Hells Bells Pub und einige von uns waren ganz schön, eh, habe ich vergessen… Paddy und ich waren die letzten, die ins Bett gingen und ich musste ihn fast überreden nach oben zu gehen – hellwache Erinnerungen an Birmingham wurden während dessen lebendig! 09. Mai Heute war Sightseeing angesagt. Matthi übernahm die Führung der Gruppe und führte uns auf perfekte Art und Weise, auf, ab und überall durch diese sagenhafte historische Schwester-Stadt von Wien. Es war unglaublich - so viele Sehenswürdigkeiten auf einem Fleck - die Karls Brücke, das Schloss, der St. Veits Dom, das Metronom und wieder zurück in die Altstadt - einfach brillant und sehr lohnenswert. House Of Death 2011 Prag Ein wahres Warrior Paar! Oh verdammt, wie sehr ich doch Kopfsteinpflaster hasse! ...aber diesen Moment habe ich ehrlicherweise sehr genossen! ;) Die Four Runners Of Steel Wir gingen zurück zur Stadtmitte und waren verdammt durstig von dem vielen Herumlaufen und so landeten wir schnurstracks in unserem 1. Irischen Pub! Alles war perfekt - Bedienung, Essen und Guinness wie in Irland! Check out Dubliner's...
Wir spazierten ein wenig durch die Stadt bis wir zu unserem 2. Irischen Pub angelangt kamen - das Dubliner's. Wir gingen hinein und ich denke - sie hatte ihren Paddy gefunden! Der Pub war riesig und sehr cool dekoriert - wir hatten wieder eine Menge Spaß! Jetzt wollten wir aber das größte Irische Pub in Prag finden - das wovon Thor (ja unser Norweger, der nicht mitkommen konnte, heißt wirklich so!!!) uns erzählt hatte. Aber natürlich verwechselten wir die Namen der Pubs und so landeten wir im... ...vermutlich kleinsten Irischen Pub in Prag. Aber wie es eben so ist, lassen echte Manowarriors niemals den Kopf hängen, sondern blicken nach oben. Und nach oben ging es - nämlich die Treppen hinauf zu unserem eigenen Wohnzimmer mit Sofas, Tischen und Stühlen - wir waren für uns - haha. Marius hatte sein Handy dabei und fragte den Besitzer, ob er wohl richtige Musik auflegen könnte - extra für uns - nicht für Wimps oder Posern. Da saßen wir also alle gemeinsam und feierten den ganzen Abend bei kaltem Guinness während MANOWAR aus den Boxen dröhnte. Es war großartig. Das Lokal war zwar etwas teurer als die anderen, aber so hat eben alles seinen Preis, nicht wahr? Wo zum Teufel ist mein Absinth? Olaf und Lene - ein wirklich großartiges Paar! Paddy und unsere Biermaschine Seid ihr bereit Dani und Olli? Ja, ich glaube das wird was mit euch Zwei! ;) Hex - Hex! Oh nein - wahnsinnige Verwandte... Francisco, bist du das? Sisters Of Steel Anne und Jens - und schon wieder ein großartiges Paar!
Wir gingen zurück zum Hotel und waren eigentlich total erledigt - aber wen juckte das schon. Anastasiya überreichte mir ein echt geiles Geschenk - eine Flasche Russischen Met. Das war echt so nett von ihr! Vielen lieben Dank noch mal an dich! Tja, so feierten wir weiter und tranken noch eine Flasche Rakia, die David und Olja für alle noch mitgebracht hatten, sowie eine Flasche Russischen Mets von Anastasiya - ach du Kacke, was für eine Nacht... 10. Mai Aber wie im richtigen Leben - hört alles irgendwann auf - die guten Sachen natürlich immer viel früher als die anderen. Es war Zeit sich zu verabschieden. Sam und Jen waren schon weg und seit sie damals im Jahre 2009 in die Bar in Cork hereinkamen, können wir einfach nie genug von ihnen bekommen - ein echt wahn-witziges und einzigartiges Paar. Magda übergab mir und meinen "3 Söhnen" noch ein sehr besonderes und passendes Geschenk - Polnischen Met. Haha - großartig - du kleine Hexe! Wir sagten Auf Wiedersehen und ließen dabei unseren Gefühlen freien Lauf. Einfach so wie es unter Familienmitgliedern sein muss... Und wieder einmal hatte das House Of Death bewiesen, dass es was Besonderes war - unsere Bruderschaft sucht seinesgleichen. MANOWAR und ihre Musik hatten uns vereint und nun stehen wir da - wie eine eins. Jedes Treffen schweißt uns noch mehr zusammen - unsere Freundschaft stets wachsend und unsere Bindung immer stärker werdend. Und ja, wir werden uns wieder treffen, immer und immer und immer wieder...
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